Historie

Die Geburtsstunde des Chores lag im Jahre 1948, anlässlich eines humoristischen Sanges­wettstreits beim Troisdorfer Männerchor.

Nach den schweren Jahren, die hinter den Menschen lagen, sehnten sich alle nach etwas Freude und Frohsinn. Da hatten die Männer die gute Idee, ihre Frauen zu diesem Wettstreit aufzufordern. Die Damen waren gleich dafür und sangen, was Seele und Stimme hergaben. Laut Chronik ein beeindruckender Einstand.

Nach diesem vergnüglichen Auftakt wollten sich die Damen weiterhin wöchentlich zum Sin­gen treffen. Der Dirigent des Männerchores, Herr Hubert Marx, war von der Sangesfreude der Frauen ebenso begeistert und stellte sich sofort bereit, die Leitung des Chores (ohne Gage) zu übernehmen.

So begann es, und die Damen zeigten sich in den kommenden Jahren beim Einstudieren der Chorliteratur begabt, ausdauernd und mit Freude bei der Sache.

Freude am gemeinschaftlichen Singen sowie Disziplin und Ehrgeiz beim Einstudieren der Lieder blieben das Markenzeichen unseres Chores.

In den folgenden Jahren vollzogen sich Wechsel der Dirigenten und mit diesen Wechseln auch der Anspruch an die Chorliteratur. Wir hatten immer das große Glück, von Dirigenten geleitet zu werden, die darauf bedacht waren, den Chor weiter zu fördern im Sinne einer anspruchsvollen und zeitgemäßen Chorliteratur.

Daraus erwuchs die Teilnahme an außergewöhnlichen Konzerten zu den verschiedensten Anlässen, und 15 Jahre nach der Gründung des Chores gestalteten wir mit Erfolg unsere eigenen Konzerte. Hinzu kamen Pokalsingen, Leistungssingen und als Krönung aller Mühen die Erreichung des Meisterchortitels 1977 beim Bundesleistungssingen des Sängerbundes Nordrhein-Westfalen. Diesen erstrebenswerten Titel errangen wir noch zwei Mal, so dass wir 1988 im chorischen Hattrick landeten.